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Heizölpreise steigen weiter an

Obwohl die aktuellen Wirtschaftsdaten aus den USA durchweg negativ zu bewerten waren und daraus ein bearisher Impuls hätte resultieren müssen, startete gestern Nachmittag eine Preisrallye an den Ölmärkten. Wie gestern prognostiziert, orientieren sich die Ölnotierungen wieder wesentlich stärker an den Aktienmärkten. Diese konnten gestern mit der Eröffnung der Wall Street ein klar bullishes Signal setzen, welches Auslöser für die Preisrallye war. Nachdem die Ölnotierungen erste Widerstände durchbrochen hatten, wurden massive Stopp-loss-Orders ausgelöst, die der Rallye weiteren Auftrieb verliehen. Für heute werden gegen 14:30 Uhr MEZ die aktuellen BIP-Daten der USA vom Handel erwartet. Sollten sich diese ebenfalls in die Reihe der Negativ-Meldungen einordnen, könnte hiervon ein bearisher Impuls zum Wochenende ausgehen.

Die Ereignisse von gestern schlagen sich auf dem deutschen und österreichischen Markt heute mit einem Preisanstieg von ca. 0,40 €/100l nieder. Nach wie vor befinden wir uns aber innerhalb des seit Wochen aktuellen Seitwärtstrends. Momentan scheint keine Meldung einen nachhaltigen Impuls für einen neuen Trend setzen zu können. Experten rechnen erst mit einer Trendwende, wenn sich die Wirtschaftslage der USA kontinuierlich auf einem aufsteigenden Ast zeigt, denn erst dann wird die Nachfrage nach Ölprodukten wieder merklich ansteigen.

Verbraucher sollten die Preisentwicklungen am Markt also weiterhin gut beobachten. Zwar bietet der Seitwärtstrend keine Möglichkeit für Heizölschnäppchen, dennoch gibt es bessere und schlechtere Tage für eine Heizölbestellung. Je nach Abnahmemenge können an einem guten Kauftag bis zu 50 € gespart werden. Noch größeres Einsparpotenzial bieten Sammelbestellungen mit den Nachbarn, denn hier können die Logistikkosten geteilt werden.

Börsendaten:
Ein Barrel Rohöl (159 l) der Sorte Brent kostet in London aktuell rund 77,30 $, Gasöl ca. 649 $ / t
Aktuelle Heizölpreise in Deutschland und Österreich ca. +0,40 € / 100 l gegenüber gestern.
Euro/US Dollar: ca. 1,306 (nahezu unverändert)
4-Wochen-Prognose Rohöl: Ölpreis seitwärts
4-Wochen-Prognose Heizöl: Heizölpreise seitwärts
alle Angaben ohne Gewähr

HeizOel24-Tipp: Die aktuelle Lage bietet keinen Platz für echte Heizölschnäppchen. Um dennoch günstig an Ihren Heizölvorrat zu gelangen empfehlen wir eine Sammelbestellung mit Ihren Nachbarn. www.heizoel24.de - 30.07.2010
 


 
Überversorgung in den USA zeigt nicht erhofften Verlust beim Heizölpreis

Der gestrige Handel wartete gespannt auf die Bekanntgabe der Bestände der US-Großtanklager des DOE (Department of Energy). In der Folge zeigten Kurse bis zum Nachmittag kaum Veränderungen. Die durchweg negativen Wirtschaftsdaten aus den USA konnten auch keinen deutlichen bearishen Impuls auslösen, der eine Wirkung auf die Kursentwicklungen gezeigt hätte. Gestützt werden die Ölbörsen derzeit vom schwachen Dollar, der Öl für Investoren außerhalb der USA interessanter macht.

Im Einzelnen meldete das DOE folgende Bestandsveränderungen in den US-amerikanischen Großtanklagern:

  • • Rohöl: enormer Aufbau (+ 7,3 Mio Barrel)
  • • Destillate (Heizöl, Diesel): leichter Aufbau (+ 0,9 Mio Barrel)
  • • Benzin: schwacher Aufbau (+ 0,09 Mio Barrel)

Zurückzuführen sind die Aufbauten, vor allem die enormen Aufbauten beim Rohöl, auf den Tropensturm Bonnie. Dieser wurde wesentlich stärker erwartet, so dass im Vorfeld mehr Rohöl gefördert wurde um Versorgungsengpässen vorzubeugen. Der Sturm verlor allerdings schnell an Kraft, in Betracht gezogene evakuierungsmaßnahmen wurden nciht notwendig.

Heizölkunden in Deutschland und Österreich sehen heute vorerst kaum veränderte Heizölpreise. Der bearishe Impuls, der von den Bestandsdaten ausging konnte zwar erste Unterstützungslinien durchbrechen, wurde aber schnell durch technische Anschlusskäufe gestoppt. Auch heute wird mit einem eher ruhigen Handel gerechnet, wobei Kursausbrüche nach oben oder unten durchaus möglich sind. Erwartet wird eine zunehmende Orientierung der Ölpreisnotierungen an den Aktienmärkten, die eine neue Richtung vorgeben könnte.

Börsendaten:
Ein Barrel Rohöl (159 l) der Sorte Brent kostet in London aktuell rund 76,48 $, Gasöl ca. 642 $ / t
Aktuelle Heizölpreise in Deutschland und Österreich ca. + 0,10 € / 100 l gegenüber gestern.
Euro/US Dollar: ca. 1,304 (nahezu unverändert)
4-Wochen-Prognose Rohöl: Ölpreis seitwärts
4-Wochen-Prognose Heizöl: Heizölpreise seitwärts
alle Angaben ohne Gewähr

HeizOel24-Tipp: Die Bestandsdaten zeigten nicht erhoffte Wirkung, so dass die Heizölpreise heute vorerst kaum in Bewegung geraten. Allerdings rechnet der Handel durchaus noch mit mäßig bis starken Impulsen im Tagesverlauf. www.heizoel24.de - 29.07.2010
 


 
Heizöl Preisrückgang nachhaltig?

Gestern Vormittag konnten die festen Aktienmärkte noch die Ölpreise beflügeln, allerdings zeigten sich die Widerstände sehr solide und konnten nicht durchbrochen werden. Schlechte Wirtschaftsdaten aus den USA am Nachmittag führten dann zu einem rasanten Einbruch der Ölpreise, welcher durch stopp-loss-Verkaufsorders (automatisch ausgelöste Verkäufe im Computerhandel) gefördert wurde. Das Euro-Dollar-Verhältnis verabschiedete sich gestern zu Gunsten des Euros über der 1,30-Marke aus dem Handel.

In Deutschland und Österreich können sich Kunden heute über einen moderaten Rückgang der Heizölpreise von ca. 1,00 € je 100 l freuen. Der Vormittag zeigt bisher wenig Bewegung der Ölpreise, da der Markt auf die aktuellen Bestandsdaten des DOE (heute um 16:30 Uhr MESZ) wartet. Gestern wurden bereits die Bestandsdaten des API veröffentlicht, welche hohe Aufbauten und damit wenig Nachfrage verzeichneten. Sollten die Daten des DOE dies bestätigen, könnten die Ölpreise erneut fallen. Den Daten des DOE wird vom Markt mehr Beachtung geschenkt und so könnte ein Dementieren der API-Daten auch ein Steigen der Ölpreise hervorrufen. Verbraucher sollten die Entwicklungen heute Nachmittag genau verfolgen, um rechtzeitig eine Bestellung auslösen zu können und das günstige Niveau nicht zu verpassen.

Börsendaten:
Ein Barrel Rohöl (159 l) der Sorte Brent kostet in London aktuell rund 76,20 $, Gasöl ca. 641 $ / t
Aktuelle Heizölpreise in Deutschland und Österreich ca. – 1,00 € / 100 l gegenüber gestern.
Euro/US Dollar: ca. 1,303 (fester)
4-Wochen-Prognose Rohöl: Ölpreis seitwärts
4-Wochen-Prognose Heizöl: Heizölpreise seitwärts
alle Angaben ohne Gewähr

HeizOel24-Tipp: Weiterhin wenig Bewegung am Markt – neue Impulse werden heute Nachmittag mit der Bekanntgabe der DOE-Daten erwartet. www.heizoel24.de - 28.07.2010
 


 
Impulsarmer Handel am Ölmarkt: Heizölpreise treten auf der Stelle

Der Ölmarkt zieht weiterhin ruhige Bahnen ohne größere Kursausschläge. Ein Barrel Nordseeöl (Brent Crude) kostet rund 77,50 $ und eine Tone Gasöl (Börsenwert für Heizöl und Diesel) wird mit rund 650 $ gehandelt. Dies entspricht ziemlich exakt dem Vortagsniveau. Der Euro kann wie erwartet anziehen und pendelt um die Marke von 1,30 US-Dollar, die es nun nachhaltig zu überspringen gilt, um den Weg zu günstigeren Heizölpreisen über das Wechselkursverhältnis frei zu machen.

Heizölverbraucher in Deutschland und Österreich profitieren heute leicht von den Verschiebungen am Währungsmarkt. Der Ölpreis selbst sorgt nicht für Veränderungen beim Heizölpreis. Zumindest bis zum morgigen Mittwoch (US-Bestandsdaten um 16:30 Uhr MESZ) rechnen wir mit ähnlich ruhiger Marktaktivität und Heizölkunden machen nichts falsch, wenn sie bis dahin abwarten und den Markt beobachten. Ohnehin stecken Kunden seit Monaten im Dilemma, was die Wahl des richtigen Kaufzeitpunkts angeht. Das jetzige Preisniveau für Heizöl liegt zwar deutlich unter den Rekordpreisen des Jahres 2008, ist aber im langjährigen Vergleich der Heizölpreise nicht wirklich billig. Der ausgeprägte Seitwärtstrend hat dazu geführt, dass noch immer sehr viele Kunden gucken aber nicht kaufen. Im Dies spricht für eine stark anziehende Inlandsnachfrage im August und September. Aufgrund des typischen Nachfrageverlaufs sollten Kunden diese Monate allerdings meiden. Ab Oktober entspannt sich die Liefersituation in normalen Jahren rasch und häufig ist das Heizöl dann noch ein paar Cent je Liter günstiger zu haben. Auf den ersten Blick mag dies nicht viel erscheinen, hochgerechnet auf die Gesamtbestellmenge geht es dennoch schnell um einige hundert Euro. Hier entscheidet sich, wie teuer bzw. billig die nächste Heizperiode wird.

Um wie viel Geld es beim Ölgeschäft geht macht unterdessen die Quartalsbilanz von BP deutlich. Der britische Ölmulti ist in der Lage einen Drei-Monats-Verlust von fast 17 Milliarden US-Dollar zu verkraften. Im Ergebnis zum zweiten Quartal 2010 sind insgesamt gut 32 Milliarden Dollar aus der Bohrinselkatastrophe am Golf von Mexiko enthalten.

Börsendaten:
Ein Barrel Rohöl (159 l) der Sorte Brent kostet in London aktuell rund 77,40 $, Gasöl ca. 653 $ / t
Aktuelle Heizölpreise in Deutschland und Österreich ca. - 0,20 € / 100 l gegenüber gestern.
Euro/US Dollar: ca. 1,299 (fester)
4-Wochen-Prognose Rohöl: Ölpreis seitwärts
4-Wochen-Prognose Heizöl: Heizölpreise seitwärts
alle Angaben ohne Gewähr

HeizOel24-Tipp: Der Ölpreis tritt auf der Stelle. Eventuell bringen die wöchentlichen am Mittwoch (16:30 Uhr) Bewegung in den Markt. . www.heizoel24.de - 27.07.2010
 


 
Heizölpreise kommen kaum verändert aus dem Wochenende

Der positiv ausgefallene Banken-Stresstest, der am Freitag nach Börsenschluss veröffentlicht wurde, lässt auf eine stabile Gesamtsituation am Finanzmarkt schließen. Die Konjunkturaussichten dürften sich insgesamt verbessern. Positiv bemerkbar macht sich die neu erlangte Stabilität besonders beim Euro, der Zuwächse verzeichnen kann. Auch der Aktienmarkt zeigt moderate Gewinne. Der Ölpreis wird nur mittelbar von der stabileren Gesamtsituation am Finanzmarkt beeinflusst. Hier zählen derzeit vor allem Charttechnik, psychologische Widerstandmarken und die Hurrikanaktivität am Golf von Mexiko.

In den nächsten Tagen ist durch die genannten Faktoren eher von leicht sinkenden Ölpreisen am Weltmarkt auszugehen. Ein Barrel leichtes US-Öl (WTI) notiert bei rund 79 $ und hat kaum Potential, die 80er-Marke zu überspringen. U.a. begrenzen die hohen Lagerbestände in den US-amerikanischen Tanklagern das Aufwärtspotential beim Ölpreis. Die europäische Referenzsorte Brent Crude (Nordseeöl) wird mit 77,50 $ je Barrel ohnehin tiefer gehandelt. Mit Abzug des Sturmtiefs „Bonnie“, das derzeit noch für Bohrinsel-Evakuierungen am Golf von Mexiko sorgt, sollten ein bis zwei Dollar Risikoprämie aus dem Ölpreis weichen.

Heizölkunden in Deutschland und Österreich sollten weiter in Warteposition verharren und sich bis Mittwoch ein eigenes Bild vom Öl und Währungsmarkt machen. Solange der Ölpreis die 80-$-Marke nicht überspringt ist kein überhasteter Kauf notwendig. Die Ölpreisentwicklung sollte weiter seitwärts gerichtet bleiben. Sofern sich im Seitwärtstrend kurzfristige Rückschläge ergeben sollte in diese hineingekauft werden. Insbesondere dann, wenn es den Euro im Wochenverlauf gelingt, die Marke von 1,30 US-Dollar zu überspringen, sehen wir leichtes Abwärtspotential bei den inländischen Heizölpreisen. Die Liefersituation ist bis auf weiteres entspannt. Es gibt derzeit zwar deutlich mehr Aufträge als im letzten Sommer, am Anschlag sind die Fuhrparkkapazitäten deshalb aber noch lange nicht. Ein bis zwei Wochen Lieferfrist sollten aktuell für eine günstige Internetbestellung einkalkuliert werden. Ab Mitte August können es auch 2 bis vier Wochen werden, ehe das Heizöl im Kundentank ist.

Börsendaten:
Ein Barrel Rohöl (159 l) der Sorte Brent kostet in London aktuell rund 77,50 $, Gasöl ca. 658 $ / t
Aktuelle Heizölpreise in Deutschland und Österreich ca. - 0,10 € / 100 l gegenüber Freitag.
Euro/US Dollar: ca. 1,292 (nahezu unveränd.)
4-Wochen-Prognose Rohöl: Ölpreis seitwärts
4-Wochen-Prognose Heizöl: Heizölpreise seitwärts
alle Angaben ohne Gewähr

HeizOel24-Tipp: Die Öl- und Heizölpreise bewegen sich aktuell seitwärts und geben Kunden keinen Anlass zur Eile. Bis zum Ende der Sommerferien sollte die Bestellung allerdings getätigt sein, da dann mit verlängerten Liferisten zu rechnen ist. www.heizoel24.de - 26.07.2010
 


 
Ölpreis springt an - Seitwärtstrend bei Heizöl wird auf die Probe gestellt

Gute Stimmung, die sich vom Aktienmarkt auf den Ölmarkt überträgt und Tropensturm Bonnie, der die Ölanlagen am Golf von Mexiko bedroht, sorgen seit gestern Nachmittag für deutlich steigenden Ölpreise. Ein Barrel Rohöl kostet aktuell 77,80 $ je Barrel (3,0 % mehr als gestern früh) und Gasöl notiert bei 660 $ je Tonne (3,8 % mehr als gestern früh).

Angesichts des ausgeprägten Seitwärtstrends der letzten Wochen muss sich nun zunächst herausstellen, ob der Ölpreisanstieg von Dauer ist, oder mit abflauender Hurrikangefahr wieder kompensiert wird. Hohe Lagerbestände in den US-Großtanklagern (vgl. DOE-Daten vom Mittwoch) und die moderate Steigerung der weltweiten Ölnachfrage sprechen dagegen. Wie stark sich eine Spekulationsgetriebene Komponente im Ölpreis etablieren kann wird vor allem vom Aktienmarkt abhängen. Der für heute zur Veröffentlichung anstehende Banken-Stresstest könnte den Börsen neuen Schwung geben.

Die Heizölpreise in Deutschland und Österreich steigen heute nicht ganz so stark wie es die Ölpreisentwicklung am Weltmarkt vermuten lässt. Der Euro zeigt sich bei einem Gegenwert von 1,295 US-Dollar stärker als am Vortag und hält einen Teil des Ölpreisanstiegs vom Inlandsmarkt fern. Um rund 1,30 Cent je Liter steigen die Heizölpreise im Inland dennoch und Kunden sollten zunächst das Wochenende abwarten, ehe sie eine Kaufentscheidung treffen. Noch hat der Seitwärtstrend Bestand und die Heizölpreise könnten sich schnell wieder stabilisieren. Erst wenn sich der Preisanstieg am Montag fortsetzt und der Ölpreis unabhängig von der Sturmsituation am Golf von Mexiko steigt, sehen wir ein Kaufsignal für Heizöl.

Börsendaten:
Ein Barrel Rohöl (159 l) der Sorte Brent kostet in London aktuell rund 77,80 $, Gasöl ca. 660 $ / t
Aktuelle Heizölpreise in Deutschland und Österreich ca. + 1,30 € / 100 l gegenüber gestern.
Euro/US Dollar: ca. 1,295 (fester)
4-Wochen-Prognose Rohöl: Ölpreis seitwärts
4-Wochen-Prognose Heizöl: Heizölpreise seitwärts
alle Angaben ohne Gewähr

HeizOel24-Tipp: Additive helfen Heizöl zu sparen und sorgen für eine optimale Performance Ihrer Heizungsanlage. U.a. wird Russablagerungen entgegengewirkt und die Lagerstabilität des Öls erhöht. www.heizoel24.de - 23.07.2010
 


 
  Channel: HeizOel24 - täglich Heizöl-News und Heizölpreise  

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